Zum diesjährigen Jahrestreffen hat der Landesbeauftragte Kurku in die neuen Räumlichkeiten seines Büros in der Staatskanzlei eingeladen. Das Treffen bot erneut Gelegenheit, die enge Zusammenarbeit mit den Verbänden fortzusetzen und aktuelle Entwicklungen gemeinsam zu beraten.
Gemeinsam mit seinem Team blickte der Landesbeauftragte auf die Arbeit des vergangenen Jahres zurück: vielfältige Begegnungen bei Gedenk- und Kulturveranstaltungen, die Förderung und Digitalisierung von Heimatstuben, eine bundesweite Fachveranstaltung zur Geschichte der Spätaussiedler sowie innovative Projekte wie ein Schülervideowettbewerb, der Generationen miteinander ins Gespräch gebracht hat. Dabei immer im Blick: Erinnerung lebendig halten und neue Zugänge – besonders für junge Menschen – schaffen.
Nicht zuletzt erläuterte Deniz Kurku sein Anliegen, die gesellschaftliche Teilhabe und den Beitrag von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern sichtbarer zu machen – unter anderem durch die erneute Auslobung der Preisverleihung „Fokus: Teilhabe“, die nach 2024 auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird (Ankündigung/Ausschreibung folgt!).
Aus der lebendigen Diskussion, an der erstmal auch Moritz Wolff von „Junges Schlesien“ teilnahm ging eine Botschaft klar hervor: Nur im Schulterschluss von Verbänden, Ehrenamt und Landespolitik lässt sich Erinnerung bewahren, Verständigung fördern und gemeinsam Verantwortung für Gegenwart und Zukunft übernehmen.