75 Jahre Patenschaft zwischen Salzgitter und Kattowitz: Festakt im Schloss Salder

Im festlichen Ambiente des Schlosses Salder wurde das 75-jährige Bestehen der Patenschaft zwischen Salzgitter und Kattowitz/Katowice feierlich begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und den Vertriebenenverbänden sowie Vertreter aus Kattowitz nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil und würdigten damit eine Verbindung, die seit 1951 besteht.

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Herr Frank Klingebiel, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Schlesier, Herr Stephan Rauhut, sowie der Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen Niedersachsen, Herr Heiko Schmelzle. Herr Gunter Kostorz, Obmann der Patenschaft und Initiator des Festaktes, hielt die Festrede über das Bestehen der Patenschaft. Die historische Kulisse des Schlosses bot einen würdigen Rahmen für die Feier und verlieh dem Jubiläum eine besonders festliche Atmosphäre.

In seinem von Sarah Krieger aus der Niedersächsischen Staatskanzlei verlesenen Grußwort würdigte der Landesbeauftragte Herr Dr. Mehrdad Payandeh die Entstehungsgeschichte der Patenschaft, die 1951 auf Wunsch der aus ihrer Heimat vertriebenen Kattowitzer Bürgerinnen und Bürger gegründet wurde. Er zeigte auf, dass die Patenschaft über Jahrzehnte hinweg nicht nur die Erinnerung an die verlorene Heimat bewahrt, sondern sich zugleich zu einer lebendigen Brücke des Austauschs und der Versöhnung entwickelt habe.

Besonders hervorgehoben wurde von allen Rednern die Leistung der Heimatvertriebenen, die sich nach Krieg und Vertreibung in Salzgitter eine neue Existenz aufbauten und zugleich die Verbundenheit zu ihrer Herkunftsregion bewahrten. Die Anwesenheit der Gäste aus Kattowitz machte deutlich, wie aus einer Patenschaft eine partnerschaftliche Beziehung gewachsen ist, die heute von gegenseitigem Respekt, Begegnungen und Freundschaft geprägt wird.

Die musikalische Begleitung eines Posaunenensembles aus der Musikschule Salzgitter rundeten die Veranstaltung ab und verliehen ihr einen festlichen Rahmen. Mit vielen persönlichen Gesprächen und Begegnungen klang die Feierstunde aus.

Zum Inhalt springen